Antoni Gaudí i Cornet vor einem Belastungstest. © Junta Constructora Temple Sagrada Família/ Casa-Museu Gaudí
Trencadís-Mosaik aus Valenica Fliesen, Parc Güell, Barcelona, 1903. © Ramon Manent, Barcelona und Fundació Caixa Catalunya, Barcelona
Dachlandschaft der Casa Battló (1904-1906) von Antoni Gaudí. © Ramon Manent, Barcelona

11.11.2004

Ausstellung Antoni Gaudí in Bremen

Die Kunstsammlungen Böttcherstraße des Paula Modersohn-Becker Museums in Bremen präsentieren bis zum 2. Januar 2005 das Werk Antoni Gaudís unter dem Titel "Lyrik des Raums".

 

Antoni Gaudí i Cornet (1852-1926) war ein visionärer Architekt und ein höchst schöpferischer Künstler. Die Ausstellung zeigt Türblätter, Mosaiken, Sessel und Stühle, Schornsteinkopfmodelle und Zeichnungen des katalanischen Architekten. Sein Lebenswerk, die Kathedrale Sagrada Família, ist als maßstabsgetreues Modell ebenfalls vertreten. Insgesamt verdeutlichen 120 Exponate die Arbeitsweise Gaudís. Vorbilder für seine Arbeiten fand Gaudí in der Natur: Inspiriert von Bäumen, Blättern, Schlangen oder Schnecken, finden sich organische Formen in jedem Detail.

Das Paula Modersohn-Becker Museum, 1926 durch Bernhard Hoetger errichtet, ist eine architektonische Anspielung auf Gaudí. Der deutsche Bildhauer ließ sich von Gaudís Bauwerken inspirieren. 1928 veröffentlichte Hoetger in der Zeitschrift "Die Böttcherstraße" einen Aufsatz über die Sagrada Família. Die Ausstellung zeigt das Original dieser Zeitschrift. Auch die Wirkung, die Gaudí auf Deutschland, das Bauhaus und die Böttcherstraße hatte, wird hier deutlich. Es entsteht ein eindrückliches Bild Gaudís, dem der britische Architekt Norman Foster bescheinigt, dass seine "neue Lyrik des Raums noch heute revolutionär ist".

Antoni Gaudí. Lyrik des Raums

Bis 2. Januar 2005

Kunstsammlungen Böttcherstraße

Paula Modersohn-Becker Museum

Bremen

Weitere Informationen unter

www.pmbm.de