23.03.2010

Die Weltmeisterschaft im Design – der red dot award: product design 2010

Was haben Estland und Puerto Rico gemeinsam? Die beiden Nationen konnten sich bedauerlicherweise nicht für die Fußball-WM 2010 in Südafrika qualifizieren und dürfen das Sportereignis des Jahres nur passiv genießen. Die nächste Gemeinsamkeit tröstet darüber allerdings mehr als hinweg: eine 100-prozentige Erfolgsquote beim red dot award: product design 2010. Jeweils eine Einreichung beim diesjährigen Wettbewerb stammte von einem Designer aus diesen Staaten, und jede von ihnen wurde schließlich auch mit einem red dot für hohe Designqualität ausgezeichnet. Somit sind die Zwei im internationalen Produktdesign ganz vorn mit dabei und dürfen sich zu Recht mit dem weltweit begehrten Qualitätssiegel schmücken.

Spitzen-Design als globaler Goalgetter
Die Erkenntnis, dass sich das Mitmachen beim red dot design award lohnt, beschränkt sich nicht auf diese beiden Länder: Die Beteiligung am Produktdesign-Wettbewerb war in diesem Jahr höher und internationaler als jemals zuvor. Über 30 Prozent mehr Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr und 57 teilnehmende Nationen zeigen deutlich, dass ausgezeichnetes Design – ebenso wie hervorragender Sport – Grenzen überschreiten und auf der ganzen Welt die unterschiedlichsten Menschen begeistern kann. Gerade die bunte Mischung der vertretenen Nationen erhebt den Wettbewerb zu einem Event der Spitzenklasse.

Dreißig internationale Designexperten bilden im red dot award: product design die unparteiische Jury und sorgen als „Schiedsrichter“ dafür, dass es bei den hart umkämpften Entscheidungen in den 17 Produktgruppen fair zugeht. Ihre Ansprüche sind dabei extrem hoch, und es werden nur die besten Leistungen mit dem größten Erfolg belohnt: Nur etwa 1 Prozent aller eingereichten Produkte, d. h. 45 insgesamt, erhalten in diesem Jahr den red dot: best of the best, die Auszeichnung für höchste Designqualität.  

Wettbewerbe als Standortbestimmung
„Hervorragende Designleistungen besitzen ebenso wie außergewöhnliche Leistungen im Sport die Fähigkeit, uns zu inspirieren und unseren Lebensstil nachhaltig zu prägen“, so Designexperte Professor Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award. Dabei profitieren nicht nur die Zuschauer eines hochklassigen Sportereignisses oder die Menschen, die sich für absolute Spitzenleistungen im Design interessieren, von einem anspruchsvollen, professionellen Wettstreit: „In jedem Bereich ist das Ziel eines internationalen Wettbewerbs doch immer, sich mit den Besten zu messen und dadurch Aufschluss über den eigenen Status zu bekommen. Schließlich kann nur derjenige sich zu Recht als Weltmeister bezeichnen, der sich auch dem Vergleich gestellt und an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat – und derjenige, der nicht gewinnt, kann zumindest Rückschlüsse und Lehren für die Zukunft ziehen und dadurch die eigene Leistung langfristig verbessern“, so Zec.

Nach dem Award ist vor dem Award
Natürlich endet jeder hochklassige Wettstreit in einem furiosen Finale: Die glamouröse Preisverleihung des red dot award: product design findet am 5. Juli 2010 im Aalto-Theater in Essen statt und bildet den absoluten Höhepunkt des Wettbewerbs. Viel Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, bleibt den Gewinnern aber nicht, schließlich gilt es, kontinuierlich mit Höchstleistungen zu überzeugen. Wenn im Juli alle Auszeichnungen vergeben worden sind, beginnt schon bald der Countdown für eine neue, spannende Runde – der red dot award: product design 2011 wartet!

Über den red dot design award

Der red dot design award, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1955 zurückreichen, ist in die verschiedenen Disziplinen „red dot award: product design“, „red dot award: communication design“ sowie „red dot award: design concept“ unterteilt. Er ist heute mit mehr als 12.000 Anmeldungen aus über 60 Nationen der größte und renommierteste Designwettbewerb der Welt.



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Justine Otto
Presse und Public Relations
Design Zentrum Nordrhein Westfalen
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