Prof. Dr. Peter Zec, CEO des red dot design award, und der ehemalige Chefdesigner von LG, Jae-Jin Shim, CEO der Seoul Design Foundation
Der zurzeit noch im Bau befindliche Dongdaemun Design Plaza & Park in Seoul (Foto: Zaha Hadid Architects)
Sieger des red dot award: best of the best 2011 und Ausstellungsobjekt im red dot design museum: Der „Optima“ des Koreanischen Fahrzeugherstellers KIA

Kooperation mit der Seoul Design Foundation: red dot und der Dongdaemun Design Plaza präsentieren künftig gemeinsam

Seit 1994 pflegt der red dot design award ausgezeichnete Kontakte und vielfältige Partnerschaften mit Südkorea. Als Begründer der „World Design Capital“ hatte red dot-CEO Prof. Dr. Peter Zec maßgeblich dazu beigetragen, dass die südkoreanische Hauptstadt Seoul diesen Titel für das Jahr 2010 erhielt. Umgekehrt nutzen zahlreiche Koreanische Firmen das red dot-Siegel, um sich beispielsweise in der EU in Markt und Medien zu positionieren. Im Zuge der Preisverleihung des red dot award: product design 2011 wurde nun eine umfassende Kooperation mit der Seoul Design Foundation beschlossen.

Im Kern vereinbarten Jae-Jin Shim, CEO der Seoul Design Foundation, und Prof. Zec eine Zusammenarbeit rund um den Dongdaemun Design Plaza: Das riesige Gebäude- und Parkprojekt soll künftig als elegantes Zentrum für Design, Mode, Freizeit und Einzelhandel das Stadtbild von Seoul verschönern und wirtschaftliche Impulse setzen. Mithilfe der Expertise, über die red dot mit dem seinem Design-Museum in Essen und den vielen internationalen „red dot on tour“-Projekten verfügt, werden künftig gemeinsame Ausstellungen und Design-Events veranstaltet.

„Es geht um die Entwicklung von Themen und Schwerpunkten, die für die Zukunft des Designs und gleichermaßen für die Zukunft der Gesellschaft durch Design von Bedeutung sind“ erklärt Prof. Peter Zec. „Wir sehen bei red dot langfristige Trends beispielsweise in den Bereichen Universal Design, Life Science Design und der Nachhaltigkeit von Produkten. Diese wichtigen Trends müssen dokumentiert und attraktiv präsentiert werden – so lassen sich die Chancen der Asiatischen und Europäischen Produktmärkte vervielfältigen.“