Erfolgreiche Produkt-Auktion: Design Zentrum NRW sammelt 6.937 Euro für Amnesty International

Das red dot design museum in Essen zeigt die weltgrößte Ausstellung zeitgenössischen Designs – und bleibt dabei stets aktuell: Nach spätestens einem Jahr werden die meisten Objekte an die Hersteller zurückgesendet, damit die neuen Siegerprodukte des red dot design award Einzug halten können. Nun wurden zahlreiche Top-Produkte anderweitig genutzt: Die siegreichen Hersteller hatten mehrheitlich entschieden, dass sie für einen guten Zweck versteigert werden dürfen.

Fast 100 Designliebhaber aus der Region waren gekommen, um bei der ersten Charity-Auktion dieser Art im red dot design museum mitzubieten und sich kurz vor Weihnachten echte Designstücke zum relativ kleinen Preis nach Hause zu holen. Mit ihrem Kauf unterstützten die Besucher Amnesty International.

Vito Orazhem, geschäftsführender Vorstand des Design Zentrums Nordrhein Westfalen, erklärte, warum man sich dazu entschlossen hatte, die Einnahmen zu 100 % an die Menschenrechtsorganisation weiterzugeben: „Wir wissen: Ohne Freiheit gibt es keine Kreativität. Freie Gesellschaften ermöglichen, dass man das, was man im Kopf hat, auch realisieren kann. Erst mit dieser Grundvoraussetzung, für die sich Amnesty International seit Jahrzehnten einsetzt, sind auch die Möglichkeiten für kreatives, gutes Design gegeben.“

Nachdem am Ende der Veranstaltung 6.937 Euro für den guten Zweck erzielt wurden, lautet das Fazit dieser gelungenen Premiere: Im nächsten Jahr wird die niveauvolle und unterhaltsame Auktion wiederholt.