Pressemitteilung

Kompetent, erfahren, renommiert: internationale Experten vergeben den Red Dot für ausgezeichnetes Kommunikationsdesign


Anfang März startete der Red Dot Award: Communication Design 2018. Seither reichen Agenturen und Unternehmen sowie erfahrene Designer und aufstrebende Talente aus aller Welt ihre Gestaltungs- und Kreativarbeiten ein. Alle, die ihre Leistungen auf den Prüfstand und sich selbst dem Urteil der Red Dot Jury stellen wollen, können sich bis 15. Juni 2018 zum Designwettbewerb anmelden. 24 Experten, darunter drei neue Juroren, entscheiden in einem mehrtägigen Prozess über die Vergabe des Red Dot-Labels.

Bewertung als Teamwork
Die Red Dot Jury ist so international und vielfältig wie die eingereichten Projekte – eine Grundvoraussetzung, um die Wettbewerbsbeiträge individuell und sachgerecht zu diskutieren und zu bewerten. Entsprechend ihrer Fachkenntnisse evaluieren die Juroren die Arbeiten in Dreierteams vor Ort. Dies erfolgt ohne Vorauswahl in einem mehrtägigen Evaluierungsprozess, dem verschiedene Kriterien wie Ästhetik, Originalität, Verständlichkeit, Konzept und Umsetzung zugrunde liegen. Die eingehende Begutachtung und der kritische Austausch der Experten miteinander ermöglichen ein fundiertes Urteil.

Neue Red Dot-Juroren
Die Zusammensetzung der Jury wechselt jährlich. Neben erfahrenen Red Dot-Juroren werden regelmäßig neue Mitglieder in die Expertenrunde berufen. 2018 bereichern drei neue Fachleute die Jury: Špela Čadež aus Slowenien bringt ihre Expertise im Bewegtbild ein. Seit 2008 ist sie als unabhängiger Animation Director sowie als Produzentin tätig. Ihre Filme wurden weltweit gezeigt und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Das Know-how in den Bereichen UI- und UX-Design verstärkt Andrea Finke-Anlauff. Als Red Dot-Jurorin bewertete sie bereits Produkte und evaluiert nun erstmals auch die Einreichungen im Kommunikationsdesign. Mit ihrer Firma mangodesign, deren Schwerpunkte auf Produkt- und Interactiondesign liegen, wurde sie schon mehrfach ausgezeichnet.

Ebenfalls neu dabei ist Knut Maierhofer. Als Gründer von KMS TEAM verfügt er über umfassendes Wissen in den Bereichen Markenstrategie, -design und -kommunikation. Mit seiner Arbeit erschafft er visuelle Systeme, die die Persönlichkeiten von Marken und Unternehmen erlebbar und zukunftsfähig machen. Wie alle Juroren verpflichten sich die neuen Mitglieder dem „Code of Honour“. Er besagt, dass sie keine eigenen oder kooperativen Projekte in Kategorien einreichen dürfen, in denen sie selbst die Wettbewerbsbeiträge bewerten. Auf diese Weise werden Interessenskonflikte vermieden.

Erst 2017 debütierte Thilo von Debschitz. Der Experte für Kommunikationsdesign zeigte sich begeistert: „Zwei Aspekte haben mich bei der Jurierung besonders beeindruckt. Zum einen die Internationalität. Die internationale Zusammensetzung der Jury stellt sicher, dass sich Arbeiten aus den unterschiedlichsten Kontinenten evaluieren lassen. Zum zweiten war ich von der wohlwollenden Atmosphäre sehr angetan. Alle Jurorinnen und Juroren haben die Wettbewerbsbeiträge mit großem Respekt behandelt, sich für alle Arbeiten bei der Bewertung viel Zeit genommen. Gleichwohl wurden die Maßstäbe für eine Auszeichnung hoch angesetzt, ein Red Dot muss ein exzellentes Niveau widerspiegeln; darin bestand große Einigkeit.“

Mehrstufiger Entscheidungsprozess
Zu Beginn der Jury Session verschaffen sich die Juroren einen Überblick über die Einreichungen und klären offene Fragen. Im ersten Durchgang entscheiden sie, ob eine Arbeit weiterkommt oder sofort ausscheidet. Um im nächsten Schritt einen Red Dot zu erhalten, muss ein Projekt mindestens zwei von drei Jury-Stimmen auf sich vereinen. Aus diesen Red Dot-prämierten Arbeiten können die Experten in der dritten Runde solche Projekte auswählen, die einen Red Dot: Best of the Best verdienen.

Im finalen Schritt kann – aber muss nicht – in jeder Kategorie der Red Dot: Grand Prix vergeben werden. Diese höchste Einzelauszeichnung geht an die beste Arbeit einer Kategorie. 2017 wurden nur fünf Projekte – 0,06 % aller Einreichungen – mit diesem Preis gewürdigt. Dies zeigt, „dass unsere Juroren einen sehr hohen Anspruch haben“, erklärt Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, die Entscheidungen der Experten, die aus ihren intensiven Diskussionen resultieren.

Red Dot Award: Communication Design 2018
Von Geschäftsberichten über Online-Projekte bis hin zu Postern und Verpackungen: Im Juli werden die Juroren des Red Dot Award: Communication Design 2018 sämtliche eingereichten Arbeiten auf ihre gestalterische Leistung und Kreativität prüfen. Agenturen, Designer und Unternehmen, die sich die Chance auf die Auszeichnung mit dem Red Dot sichern wollen, können ihre Projekte bis spätestens 15. Juni anmelden und ins Rennen um die weltweit begehrten Auszeichnungen schicken.

Red Dot Jury 2018
Renne Angelvuo (Finnland), Damon Aval (Deutschland), Špela Čadež (Slowenien), Eric Chang (Taiwan), Kelley Cheng (Singapur), Prof. Michel de Boer (Niederlande), Andrea Finke-Anlauff (Deutschland), Gustavo Greco (Brasilien), Rainer Hirt (Deutschland), Thebe Ikalafeng (Südafrika), Akira Kobayashi (Deutschland), Prof. Shu-Chang Kung (Taiwan), Chris Lee (Singapur), Johnason Lo (Taiwan), Knut Maierhofer (Deutschland), Prof. Dr. Christof Rezk-Salama (Deutschland), Sylvia Vitale Rotta (Frankreich), Niels Schrader (Niederlande), Jean Jacques Schaffner (Schweiz), Bettina Schulz (Deutschland), Prof. Philipp Teufel (Deutschland), Jennifer Tsai (Taiwan), Thilo von Debschitz (Deutschland), Prof. Seung Hun Yoo (Südkorea)
 
Red Dot Award: Communication Design 2018 – Termine und Anmeldung
Regular: bis 29. Mai 2018
Latecomer: 30. Mai – 15. Juni 2018

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